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Grossorient
der Schweiz

Weisheit, Stärke, Schönheit

Gemeinsam für den Fortschritt der Menschheit

Eine engagierte Obedienz

Die männlichen, weiblichen und gemischten „liberalen und adogmatischen“ Obedienzen sind logischerweise in der Gesellschaft und im weiteren Sinne in der Welt engagiert, sei es in Europa, Amerika, Asien oder Afrika. Es gibt jedoch zwangsläufig Unterschiede im Grad der Öffnung nach außen von einer Obedienz zur anderen, was sich aus der Geschichte und/oder den nationalen Kulturen der einzelnen Obedienzen erklärt. Der Schweizerische Grossorient bildet in dieser Logik keine Ausnahme und hat sich seit seiner Gründung durch seine Seriosität, die Qualität seiner Arbeit und auch durch seine Diskretion ausgezeichnet.

Jede Obedienz ist tief in ihrer Zeit verwurzelt und ist ein Abbild der Mitglieder, aus denen sie sich zusammensetzt. In diesem Sinne können wir nach einer sehr schwierigen Covid-Periode sagen, dass der Schweizerische GrossOrient einen Wandel durchläuft, der ihn dazu bringt, sich zu öffnen, seine Verpflichtungen zu materialisieren und seine Aktionen zu kommunizieren. Die Organisation zahlreicher Konferenzen zu aktuellen Themen, die Teilnahme an Freimaurertreffen im Ausland, die Einrichtung von Hilfsdiensten, die Gründung von Logen außerhalb der Schweiz oder die Existenz dieser neuen Internetseite und anderer Kommunikationsnetzwerke sind perfekte Beispiele dafür.

Auf lokaler Ebene engagiert sich die GOS direkt oder über ihre Mitglieder in der Stadt. Ein Beispiel dafür ist die Bereitstellung einer Schulmahlzeit für viele Kinder. Die GOS unterstützt und fördert auch die Arbeit von Organisationen der Zivilgesellschaft, deren Aktionen eine humanistische Dimension haben. Dies gilt beispielsweise für den Kampf gegen Diskriminierung. Darüber hinaus fordert die GOS ihre Logen jedes Jahr auf, sich mit einem gesellschaftlichen Thema zu befassen, über das ein Bericht erstellt wird, der dann den zuständigen Behörden vorgelegt wird. Dies war der Fall bei den Überlegungen zu Fragen rund um den assistierten Suizid oder die Organspende.

Auf globaler Ebene unterstützt die GOS auch direkt einige Initiativen im Ausland. Zu nennen sind hier beispielsweise die Unterstützung beim Bau von Brunnen in Westafrika oder die Förderung des Zugangs zu Bildung in Haiti. Die GOS ist auch Mitglied wichtiger Nichtregierungsorganisationen wie CLIPSAS (Centre de Liaison et d’Information des Puissances maçonniques Signataires de l’Appel de Strasbourg*) und AME (Alliance Maçonnique Européenne), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, in Europa die Gleichberechtigung und die persönlichen Freiheiten zu verteidigen und die Mobilisierung gegen extremistische Gefahren jeglicher Art zu fördern. Schließlich beteiligt sich die GOS an der Arbeit der COMALACE-Gruppe (Beitrag der adogmatischen und liberalen Freimaurerorganisationen zum europäischen Aufbauwerk). Dieser freimaurerische Think Tank widmet sich dem europäischen Aufbauwerk und hat die Aufgabe, den europäischen Instanzen unsere humanistischen Ideale zu präsentieren.

Kurz gesagt, eine engagierte Obedienz, die ihren Platz in der Welt voll und ganz eingenommen hat, indem sie ihre helvetischen Merkmale respektiert, und die es sich nicht erspart, über sich selbst oder die Welt um sie herum nachzudenken. Das ist es, was der Schweizerische Grossorient heute ist. Eine Obedienz in Bewegung, die mit dem Ziel des Fortschritts der Menschheit arbeitet.

*Der „Straßburger Appell“ ist der von hundert Obedienzen unterzeichnete Aufruf, der sich für die Verteidigung der Gewissensfreiheit in der ganzen Welt einsetzt.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)