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Operative und spekulative Arbeit

Das sogenannte operative Mauerwerk bezeichnet die Arbeit der Erbauer von Kirchen, Brücken und Schlössern im Mittelalter sowie in der Renaissance und im 17.

Das sogenannte operative Mauerwerk bezeichnet die Arbeit der Erbauer von Kirchen, Brücken und Schlössern im Mittelalter, in der Renaissance und im 17. Diese operativen Maurer „arbeiteten“ an der Größe der Steine und ihrer Anpassung an die Höhe der Gebäude, die sie errichteten.

Jahrhunderts bildeten sich zunächst in England und später in ganz Europa Denkgesellschaften, die sich auf die Symbole und Werkzeuge dieser „operativen“ Maurer bezogen, wobei sich diese Symbolik jedoch auf einen Weg des Individuums sowohl auf persönlicher Ebene als auch in Bezug auf seine Beziehung zur Stadt bezog. Das Schneiden von Steinen wird so zum Bild für die Arbeit an sich selbst, die als „spekulativ“ bezeichnet wird.

Der Begriff „Freimaurer“ hat seinen Ursprung möglicherweise in dem Ausdruck „freestone mason“ oder „Freisteinmaurer“, wobei der Freistein einen relativ weichen Stein bezeichnet. Eine andere Etymologie verbindet den Begriff „Freimaurer“ mit dem Konzept der Befreiung im rechtlichen Sinne oder mit dem Konzept der Freiheit, wobei davon ausgegangen wird, dass der Freimaurer ein Freier ist, weil er frei ist, und ein Maurer, weil er ein Baumeister ist.